Trading Spaces Rückblick: Entweder Erholung oder weiterer Rückgang?

Trading Spaces Rückblick: Entscheidende Rückeroberung oder ein weiterer Rückschlag?

Nach einer Woche voller CPI-Daten, stabiler Beschäftigungszahlen und einem unerwarteten grünen Aufschwung stellt sich die große Frage:

War der Anstieg von etwa 60.000 $ der Wendepunkt oder nur eine kurze Pause vor einem weiteren Abstieg?

Kurz gesagt

In dieser Folge von Trading Spaces:

  • BTC kämpft mit einer wichtigen Konfluenzzone: das Allzeithoch von 2021 und der wöchentliche 200 EMA.
  • Analyse von Den: Wahrscheinliche Richtung nach unten, aber eher als langsamer Abstieg, nicht als Panikverkauf.
  • Ein wöchentlicher Schlusskurs über dem Allzeithoch 2021 + 200 EMA würde die Möglichkeit für eine weitere Erholung stärken.
  • ETH zeigt strukturelle Schwäche und verhält sich eher „bereichsartig“, was es schwer macht, Überzeugung aufzubauen.
  • Bei einem Strukturverlust von BTC ist ein Rückgang in die mittleren bis hohen 50.000 $ wahrscheinlich.
  • Selektive Alt-Stärke: MONAD und HYPE heben sich ab, aber Nachrichtenpumps (UNI) werden schnell abverkauft.
  • Makro bleibt der entscheidende Faktor. CPI war leicht positiv; der PCE der nächsten Woche könnte den Ton erneut ändern.

Makro: Besserung der Inflation, aber kein wirklicher Katalysator

Die makroökonomische Lage ist widersprüchlich – weder katastrophal noch inspirierend.

Diese Woche:

  • Jobdaten zeigten eine widerstandsfähige US-Wirtschaft → keine Unterstützung für sofortige Zinssenkungen.
  • Core CPI lag leicht unter den Erwartungen → ein kleiner Schritt in Richtung „kühlende Inflation“.
  • Der Markt preist weiterhin keine bedeutenden Zinssenkungen vor Sommer ein, es sei denn, es passiert etwas Dramatisches.

Das Problem? Selbst wenn die Daten „okay“ sind, bleibt die Risikostimmung fragil.

Matt’s Fazit: Positive Katalysatoren sind kurzfristig rar, während Abwärtsrisiken zahlreich sind. Ausbrüche brauchen echten Treibstoff – und dieser ist noch nicht erkennbar.

Bitcoin: 2021 Allzeithoch + 200 EMA = das Schlachtfeld

Den fokussierte sich auf das aktuell wichtigste Level:

Das Allzeithoch von 2021, das fast perfekt mit dem wöchentlichen 200 EMA zusammenfällt.

  • Wenn BTC die Woche über dieser Zone schließt, könnte ein kontrollierter Anstieg folgen.
  • Widerstand ist nicht weit – Tiefs von April und frühere Hochs der Spanne sind nah.
  • Richtungstendenz? Wahrscheinlicher Rückgang, aber eher langsam.

Kein klarer Trend, sondern ein Markt von Level zu Level.

Upside Ziele (bei Erholung):

  • Konservativ.
  • Vorherige Tiefs von April 2025 (~76K $) und November 2025 (~84K $) statt euphorischer Expansion.

Downside Karte:

  • In früheren Bärenmärkten fiel BTC oft 25–40 % unter den wöchentlichen 200 EMA.
  • Das entspricht potentiellen Rückgängen in die mittleren bis hohen 50.000 $.

Den betonte: Dies ist kein Moment für „hohe Einsätze“, sondern für „auf Bestätigung warten“.

Zeit > Preis (wieder)

Ein wiederkehrendes Thema:

Wesentliche Tiefpunkte sind meist ein Zeitspiel, kein Preisspiel.

Schnelle Abfälle erzeugen Angst. Schnelle Aufschwünge schaffen Hoffnung. Aber echte Übergänge benötigen:

  • Langeweile
  • Kompressionsbereiche
  • Teilnahmeabnahme
  • Emotionale Erschöpfung

Derzeit sind wir immer noch in der Phase, in der „jeder jeden Tick beobachtet“.

Ethereum: Strukturell anders, strukturell schwächer

ETH war der schwierigere Teil der Episode.

Den’s Hauptbeobachtung: BTC hat eine relativ wiederholbare Zyklusstruktur. ETH diesmal nicht.

ETH verhielt sich eher wie ein bereichsbasierter Vermögenswert:

  • Kurz über frühere Hochs.
  • Sofortige Ablehnung.
  • Niedrigere Hochs und durchbrochene Unterstützungen.
  • Schwer überwindbare Strukturen.

Die Juni-Tiefs sind das Schlüsselkampffeld. Darunter klafft eine Lücke bis zu den mittleren 1.500 $.

Den’s Haltung war nicht dramatisch – nur vorsichtig.

Könnte ETH steigen, wenn BTC stabilisiert? Ja. Bietet es derzeit eine klare, überzeugende Struktur? Nicht wirklich.

Alts: Isolierte Stärke nur

Alt-Saison? Nicht in dieser Marktphase.

Den und Matt stimmten überein: Die Stärke ist momentan isoliert und taktisch.

MONAD: Konstruktive Struktur

MONAD zeigt saubere relative Stärke.

Den gefiel der vorherige Ausbruch mit Retest – besonders da die EMAs auf kleineren Zeitrahmen bullisch wurden.

Was als nächstes wichtig ist

Zwei große Faktoren:

  1. Wöchentlicher Schlusskurs bei BTC

    • Über 2021 ATH + 200 EMA → Möglichkeit für Erholungsfortsetzung.
    • Ablehnung → Wahrscheinliches Fortsetzen des Abwärtsgrinds.
  2. PCE nächste Woche

    • Die bevorzugte Inflationsmessung der Fed.
    • Eine negative Überraschung könnte die Risikobereitschaft schnell wieder einschränken.

Prozess über Vorhersage

Den machte eine wichtige Unterscheidung:

Man kann sich auf Szenarien vorbereiten. Man muss nicht sechs Monate im Voraus vorhersagen.

Das bedeutet:

  • Markiere deine Levels.
  • Definiere die Ungültigkeit.
  • Halte Ziele in gegenläufigen Trades konservativ.
  • Behandle eine Erholung nicht als neuen Bullenmarkt.

Dies ist eine Zeit, in der Geduld eine Position ist.

Zusammenfassung:

  • Aufwärtspotential besteht.
  • Die Struktur bleibt fragil.
  • Schwankungen sind wahrscheinlich.
  • Abwärts ist noch möglich, es sei denn, das Makro verbessert sich wesentlich.

Bleibe auf dem Laufenden mit @krakenfx, @krakenpro und @Dentoshi für weitere Informationen und die nächste Episode.

Letzte Worte

Den’s Einschätzung: Wenn wir über wichtigen Reclaim-Levels halten und diese ausbauen, gibt es Luft zum Atmen. Wenn nicht – gehen wir tiefer.

Trade mit Dentoshi auf Kraken Pro

Die Ansichten und Meinungen in diesem Artikel sind diejenigen des Autors und repräsentieren nicht unbedingt die Ansichten oder Meinungen von Kraken oder dessen Management.

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Quelle: Kraken Blog